Madeira – Hochebene und Lorbeerurwald

Hochebene und Lorbeerurwald

Die von den Küsten steil aufsteigende Insel hat mindestens zwei Dächer. Einerseits das Zentralgebirge in Nord-Süd-Richtung vom Pico Ruivo (1861 m) bis zum Pico do Arieiro (1818 m) von dem wir in der dritten Fotoserie blicken, und andereseits die westliche Hochebene Paul da Serra bis hin zu den eingebetteten Quelltälern von Rabacal.
Die W11/W12 führt von West nach Ost über die Hochebene mit niedrigem Heidekraut und Adlerfarne. Im Sommer knochenhart und staubig im Winter sumpfig in einer herrlichen Weite, unbesiedelt – ein Naturschutzgebiet. Wieder glaubt man kaum auf Madeira zu sein.
Die Straße führt direkt an die Schluchten bei Rabacal. Ein Weg führt hinunter. An ihm ändert sich die Vegetation mit jedem Meter, Anfangs kommen niedrige Baumheidebüsche dazu, sie werden größer und weiter unten in knapp 1000 Metern Höhe wird die Lanschaft zum dichten Lorbeer- und Baumheide-Urwald. Den Felsen entspringen Quellen die sich zu Wasserfällen vereinen.

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